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Cyberangriffe vermeiden: Ein 10-Schritte Guide für Unternehmen

3 Mrz, 2022

Wie Unternehmen Cyberattacken abwehren | Ukraine-Krieg

Der russische Angriff auf die Ukraine schickt nicht nur Unsicherheit und Angst um die Welt – er birgt auch konkrete Gefahren in Form von Cyberangriffen für die Cyber-Sicherheit in Europa und Deutschland. Das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erkennt eine erhöhte Bedrohungslage für Deutschland, jedoch keine akute Gefährdung der Informationssicherheit. Diese Situation könne sich jedoch jederzeit ändern.

Cyberangriffe auf Unternehmen vermeiden

Bundesverwaltung, Betreiber kritischer Infrastrukturen (z.B. der Energiesektor) sowie Organisationen und Unternehmen werden bereits zur mehr Wachsamkeit und Reaktionsbereitschaft aufgefordert. Vor allem der Energiesektor zählt zu Bereichen, die in erhöhter Alarmbereitschaft sein sollten. Nun gilt, dass Unternehmen sicherheitsrelevante Optimierungen priorisieren und ihre IT-Infrastruktur vor möglichen Cyberangriffen wappnen.

Was ist ein Cyberangriff?

Unter einem Cyberangriff oder auch einer Cyberattacke versteht man den gezielten und böswilligen Angriff auf ein oder mehrere IT-Systeme. Dieser Angriff kann mehrere Ziele verfolgen.

Ziele eines Cyberangriffs

  1. Sabotage: Der Angriff verfolgt das Ziel, die informationstechnischen Systeme in ihrer Funktionalität oder Nutzung zu schädigen.
  2. Informationsgewinnung: Der Cyberangriff zielt auf vertrauliche Informationen und kostbare Daten ab.
  3. Erpressung: Durch gezieltes Beeinträchtigen wichtiger Systeme wollen Cyberkriminelle Lösegelder erpressen.

Welche Arten von Cyberangriffen gibt es?

Cyberangriffe erfolgen immer über digitale Netzwerke. Der sogenannte Cyberspace ermöglicht so den kriminellen Hackern gezielte Attacken durchzuführen, ohne in der Nähe des Ziels physisch anwesend sein zu müssen. Theoretisch ist dadurch jedes mit dem Internet verbundene Gerät anfällig für Cyberattacken. Die häufigsten Cyberangriffe finden in Form von Ransome- bzw. Malware, Trojanern und anderer Schad- und Spionagesoftware statt. Eine Rückverfolgung ist oftmals aufgrund des hohen Entwicklungsstandards der Programme kaum realisierbar. Aber auch gezieltes Hacking in das betroffene IT-System, Botnetze oder Spam und Phishingmails treten immer häufiger auf.

Wo liegen die Gefahren bei einem Cyberangriff?

Unzureichend geschützte Datenverarbeitungssysteme stellen Angriffsvektoren für Cyber-Kriminelle dar. Für Unternehmen jeder Größe ist es deshalb unumgänglich, die Grundlagen der Cybersicherheit durchzusetzen, um ihre IT-Geräte und die darauf befindlichen sensiblen Daten zu schützen. Potenzielle Schwachstellen müssen frühzeitig erkannt und abgesichert werden – denn Cyber-Kriminellen genügt eine einzige unbehandelte Sicherheitslücke, um massiven Schaden anzurichten.

Befolgen Sie folgende Maßnahmen, um Ihr Unternehmen umfassend vor Datenverlust und -manipulation zu schützen. Dies ist unter allen Umständen, aber vor allem in Zeiten erhöhter Cyberangriffe, essenziell.

 

Guide: 10 Schritte, um Ihr Unternehmen bestmöglich vor einem Cyberangriffe zu schützen

  1. Setzen Sie ausreichend IT-Personal/Spezialisten ein!

Unternehmen müssen ein professionalisiertes Team aus IT-Security-Experten aufbauen. Sicherheitsverantwortliche entwickeln Security-Strategien und implementieren Sicherheitsmaßnahmen, um IT-Schwachstellen zu identifizieren und Cyberangriffe abzuwenden. Innerhalb des Teams gilt es, eindeutige Verantwortlichkeiten zu bestimmen, sodass nichts im Unklaren bleibt und potenzielle Risiken nicht untergehen.

  1. Patchen Sie Ihre Systeme!

Mittels Patches beheben Hersteller Sicherheitslücken und halten Systeme auf dem neuen Stand. Vergewissern Sie sich deshalb, dass sowohl die im Unternehmen eingesetzte Hard- als auch Software geupdated sind. Aktivieren Sie, wenn möglich, automatische Sicherheitsupdates. Wenn die Systeme auf dem neuesten Stand ist, ist das Risiko eines erfolgreichen Cyberangriffs signifikant geringer.

  1. Überprüfen Sie Ihre Verschlüsselung!

Eine sichere Verschlüsselungsmethode ist für die Kommunikation von Unternehmen unverzichtbar. Denn Verschlüsselung schützt vor Cyberangriffen wie Man-in-the-Middle-Attacken und somit vor unbemerktem Informationsabfluss. Der durchgehende Einsatz sicherer Kryptografie sollte in deutschen Unternehmen Standard sein. Achten Sie hierbei auch darauf, dass Ihre genutzten Programme und Applicationen ebenfalls ihren Datenverkehr verschlüsseln. Um die Verschlüsselung von Apps auf Ihren Mobilgeräten zu kontrollieren, empfiehlt sich der Einsatz von APPVISORY.

  1. Prüfen Sie die Zugangskontrollen!

Um Datenverarbeitungssysteme vor unautorisiertem Zugriff und Cyberangriffen zu schützen, müssen Zugriffsberechtigungen eingeholt werden. Setzen Sie deshalb strenge Passwortrichtlinien durch: Die von den Mitarbeitenden genutzten Passwörter müssen individuell sein, eine Mindestlänge sowie Sonderzeichen vorweisen und regelmäßig aktualisiert werden. Überprüfen Sie zudem stets alle Benutzerkonten und entfernen Sie alte, ungenutzte oder unbekannte Geräte. Dies funktioniert am einfachsten mithilfe einer MDM-Lösung.

  1. Schulen Sie Ihre Mitarbeitenden!

Unternehmen müssen Mitarbeitende mithilfe von IT-Schulungen über Cyber-Risiken aufklären, um ihr Sicherheitsbewusstsein nachhaltig zu schärfen und dadurch sensible Einfallstore zu schließen. Jedes Unternehmensmitglied muss für die digitalen Gefahren, darunter auch Cyberangriffe, und den Umgang mit diesen sensibilisiert werden.

  1. Bereiten Sie einen Notfallplan vor!

Üben Sie regelmäßig mit ihren Mitarbeitenden, wie diese im Falle eines Cyberangriffs oder Sicherheitsvorfalls vorgehen sollten. Spielen Sie verschiedene Szenarien durch und sprechen Sie Zuständigkeiten ab: Wer darf entscheiden, ob der Webserver heruntergefahren wird? Welche Netzwerksegmente dürfen offline gestellt werden? Wer ist im Notfall außerhalb der Bürozeiten erreichbar, auch ohne funktionierendes Netzwerk?

  1. Stellen Sie Backups her!

Legen Sie Sicherungskopien (Backups) an und testen Sie diese. Unternehmen, die ihre Daten umfassend sichern, sind vor Cyberangriffen wie Erpressungsattacken (Ransomware) geschützt. Backups sollten regelmäßig hergestellt und auf Funktionalität, Konsistenz und Aktualität getestet werden.

  1. Behalten Sie Warnungen des BSI im Blick!

Das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist die Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes und informiert die Öffentlichkeit über grundlegende und aktuelle Risiken der Informationstechnik sowie über mögliche Schutzmaßnahmen. Unternehmen sollten die Lageberichte des BSI täglich prüfen und Warnungen ernst nehmen.

  1. Vergessen Sie nicht Ihre Mobilgeräte!

Lassen Sie Ihre Mitarbeitenden nur Mobilgeräte nutzen, die ein ausreichendes Sicherheitsniveau vorweisen, um Cyberangriffe über Mobilgeräte auszuschließen. Insbesondere unsichere Apps bergen massive Risiken und können dazu führen, dass sensible Firmen- und Personendaten in die falschen Hände geraten. Wenn Sie sich ein umfassendes Bild darüber verschaffen wollen, wie sicher Ihre mobile Infrastruktur aktuell aufgestellt ist, können Sie das App Risk Management Tool APPVISORY zwei Wochen lang kostenlos nutzen. Hier erhalten Sie den Demo-Zugang.

  1. Führen Sie ggf. selbstgesteuerte Cyberangriffe auf Ihr System durch!

Wer weiß, wo seine Schwächen liegen, kann sie auch besser schließen. Inzwischen gibt es mehrere Möglichkeiten, seine eigenen Systeme einem Cyberangriff-Test zu unterziehen. Diese „Penetration Tests“ können Schwachstellen aufdecken, bevor kriminelle Hacker dies tun. Zusätzlich bieten sich PrePentesting-Verfahren an. Diese benötigen weniger aufwendige Vorbereitung als Pentests und sind dadurch leichter realisierbar. APPVISORY bietet deshalb die Möglichkeit, das Sicherheitsniveau einzelner Apps im Rahmen eines durch Experten durchgeführten PrePentests umfassend zu beleuchten und so mögliche Angriffsvektoren zu identifizieren. Informieren Sie sich hier.

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