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BYOD und COPE: Wo liegen die Grenzen?

16 Mrz, 2017

Die Herausforderungen und Vorteile eines lange angezweifelten Konzeptes

BYOD ist heute, trotz vielfacher, zäher Zweifel – ein weitverbreitetes Phänomen. Immer mehr Unternehmen sehen den Nutzen hinter dem Trend BYOD – Bring your own Device – welcher Mitarbeitern ermöglicht, ihre privaten Geräte im Unternehmenskontext zu nutzen. Auch ein weniger bekannter Ansatz namens COPE – Company owned, private enabled – verwischt die Trennlinie zwischen privater und betrieblicher Nutzung von mobilen Endgeräten. COPE sieht vor, dass Unternehmen ihren Mitarbeitern Smartphones und Tablets zur Verfügung stellen, die diese auch für private Zwecke verwenden dürfen.
Beide Konzepte sind logische Konsequenz der zunehmenden Mobilisierung der Arbeitswelt und stärken zudem die Mitarbeiterzufriedenheit. Der klassische COD-Ansatz (Company owned Device), bei dem das Unternehmen die Geräte nur zu betrieblichen Zwecken zur Verfügung stellt, verträgt sich nicht mit dem neuen Verständnis für mobiles Arbeiten im Zuge der anhaltenden Digitalisierung des Arbeitsmarktes.
Besonders BYOD ist eine kostengünstige Alternative für Unternehmen, da die Anschaffungskosten für Mitarbeitergeräte entfallen. COPE hat den Vorteil, dass klare Zuständigkeiten gewährleistet sind und das Unternehmen die Möglichkeit hat, das Gerät nach seinen Sicherheits- und Compliance-Vorstellungen zu verwalten.
Grundsätzlich steigt die Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeiter stark an, wenn sie private Geräte zu Geschäftszwecken und geschäftliche Geräte zu privaten Zwecken nutzen dürfen. Doch die beiden Ansätze bieten nicht nur Vorteile sondern bergen auch Herausforderungen für Unternehmen.

Die Herausforderungen mit dem Ansatz BYOD
Mit der Vielzahl an privaten Mitarbeitergeräten steigt die Anzahl an unterschiedlichen Betriebssystemen im Unternehmenseinsatz. Diese zu kontrollieren und zu verwalten, fordert nicht nur einen hohen Supportaufwand sondern auch ein höheres Sicherheitsniveau. Mobile Device Management Software soll bei der Administration und Verwaltung der unterschiedlichen Devices helfen, doch dort sehen Mitarbeiter Hindernisse. Viele möchten ihre privaten Smartphones und Tablets nicht im Mobile Device Management (MDM) registrieren, weil dies mit Beschränkungen und Kontroll-Mechanismen einhergehen würde. Manche Unternehmen haben deshalb finanzielle Entschädigungen eingeführt, die im Falle einer Registrierung des privaten Gerätes für Mitarbeiter ausgezahlt werden.

Die Herausforderungen mit dem Ansatz COPE
Um COPE sinnvoll im Unternehmen einsetzen zu können, ist bei den Mitarbeitern ein technisches Know-how im Umgang mit den gestellten Geräten und dem Betriebssystem erforderlich. Updates und etwaige Veränderungen am Gerät müssen von den Mitarbeitern selbst durchgeführt werden.
Mitarbeiter sind bei COPE zudem häufig in der Pflicht, die Vorgaben der IT, selbständig umzusetzen und sich bei Problemen mit dem mobilen Endgerät an den Lieferanten zu wenden. Mit der Instandhaltung und der Wartung des Gerätes geht Verantwortung einher, die sich auch auf den Faktor Sicherheit ausweitet.

MAM-Lösungen (Mobile Application Management) machen die Konzepte BYOD und COPE für Unternehmen handelbar

Für beide Ansätze gilt: Im Sinne des Datenschutzes und der Datensicherheit sind Lösungen am Markt, die kompatibel mit MDM-Software sind und potentielle Gefahren beim mobilen Arbeiten maßgeblich reduzieren. APPVISORY beispielsweise rundet die Möglichkeit zur Sicherheits- und Compliance-Verwirklichung in seiner SaaS-Lösung mit einem nutzerfreundlichen und produktivitätssteigernden App-Katalog ab. Ob auf COPE-Geräten oder im BYOD-Umfeld eingesetzt, APPVISORY reduziert die, mit dem privaten Gebrauch häufig aufkommenden, Sicherheitslücken und schützt dadurch sensible Unternehmensdaten.

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